Manchmal kann Schule wirklich höllisch sein.

 Rezension 

"Willkommen in der Dämonenschule, Iruma-kun" 

von Osamu Nishi 

Iruma-kun ist so gutmütig, dass er sich auf alles einlässt und niemandem eine Bitte abschlagen kann. Selbst als seine geldgierigen Eltern ihn an einen Dämon verkaufen, kann Iruma-kun ihnen nicht lange böse sein und versucht, sich schnell in sein neues Leben einzufinden. Als der Dämon ihm jedoch offenbart, dass er immer schon einen Enkel haben wollte und er fortan zur Dämonenschule gehen soll, hat er zum ersten Mal Zweifel daran, ob es wirklich so gut ist, immer zu allem Ja zu sagen.

Da ich schon einige Dämonengeschichten wie „Blue Exorcist“ oder auch „Demon Slayer" gelesen habe, musste ich einfach auch diese Geschichte lesen. Anders als erwartet handelt es sich hierbei aber um eine völlig andere Erzählung der üblichen Dämonengeschichte. Anstatt dass sich die Protagonisten wieder einmal in den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse stürzen, indem Menschen versuchen, gegen die Heerscharen der Dämonen zu bestehen und sich einem entbehrungsreichen Kampf gegenübersehen, geht es in dieser Geschichte eher humorvoller zu.

Iruma-kun wird ein ganz gewöhnlicher Schüler an einer Dämonenschule und soll einfach nur nicht offenbaren, dass er ein Mensch ist, weil er sonst von den Dämonen gefressen wird. Allerdings stellt sich gerade das Verbergen dieser Tatsache als besonders schwierig heraus. Direkt zu Beginn gewinnt er schon den Kampf gegen einen mächtigen Dämon, der ihm fortan dienen muss. Zudem offenbart sich der Dämon, der ihn als Enkel adoptiert hat, als der Direktor der Dämonenschule und erzählt jedem, dass Iruma-kun sein Enkel ist. Dadurch haben die anderen Dämonen schon ein gewisses Interesse an ihm und das Verbergen seiner Menschlichkeit wird für Iruma-kun immer schwieriger.

Doch er bekommt schon bald Unterstützung von Asmodeus und Clara. Asmodeus eher gezwungenermaßen, da er Iruma-kun nach seiner Niederlage dienen muss, und Clara mag ihn einfach, weil er der Einzige ist, der freiwillig mit ihr spielt. Allerdings merkt Iruma-kun schnell, dass sie die Ersten sind, die dem am nächsten kommen, was man in der Menschenwelt als „Freunde“ bezeichnet.

Alles in allem hatte ich viel Spaß mit diesem ersten Doppelband, denn die Dämonen sind einfach alle herzallerliebst und gar nicht vergleichbar mit den sonstigen Dämonen, die man so kennt. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es mit Iruma-kun weitergehen wird und was er sonst noch so an der Dämonenschule erleben wird.

Ich kann diesen Manga jedem empfehlen, der die Nase von bösen Dämonen voll hat und einfach eine humorvolle und spaßige Geschichte lesen möchte.

Vielen lieben Dank an Loewe Manga für das Rezensionsexemplar! 💖 

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