Hier redet sie anders. Hier lacht sie anders. Hier durfte sie wachsen.

 Rezension 

"Maschinenmacht 3: Jenesis" 

von E.V. Ring 

Jenesis wird von ihrer Mutter und Schöpferin auf die Erde entsandt, um weitere Daten über die Erdbewohner zu sammeln, um die Mission erfolgreich abzuschließen. Denn die Mission steht an erster Stelle und darf nicht gefährdet werden. Doch Jenesis kommen im Laufe der Operation immer größere Zweifel an der Richtigkeit ihres Handelns, denn ihre Mutter scheint immer ein bestimmtes Detail zu vergessen, wenn sie auf Aarin angesprochen wird, und eine Maschine sollte eigentlich niemals vergessen.

Obwohl es nun nach dem zweiten Band der Maschinenmacht-Reihe einige Zeit gedauert hat, bis der dritte Band erschienen ist, und es auch wieder einige Zeit dauern wird, bis der vierte Band erscheinen wird (2027/2028), kann ich nur betonen, dass es sich auf jeden Fall lohnt, auf die Reihe zu warten. Denn E. V. Ring hat eine ganz besondere Reihe erschaffen. In diesem dritten Band geht es um die Vorgeschichte von Jenesis, was ich ziemlich gut fand, denn Jenesis war einer meiner Lieblingscharaktere in den ersten beiden Bänden.

Zwar ist dieser Band etwas weniger actionreich als die anderen beiden Bände, aber ich fand es gut. Denn so bekommt die Geschichte von Jenesis den Raum, den es braucht, um diesen Charakter besser zu verstehen. Sie ist eben kein Mensch und lernt erst nach und nach, was es heißt, ein Mensch zu sein. Sie knüpft Freundschaften, lernt den Schulalltag kennen und versucht auch nach und nach, das Gefühl der Liebe zu analysieren. Mir wurde Jenesis durch den Band regelrecht sympathisch, sodass ich froh bin, dass die Autorin sich dazu entschieden hat, einen ganzen Band über Jenesis zu schreiben.

Trotzdem freue ich mich schon sehr, wenn es nun im vierten Band endlich mit der Hauptgeschichte weitergeht, denn die kann nur gut werden. Ich kann jedem diesen dritten Band empfehlen, der in die Vorgeschichte von Jenesis eintauchen und dabei einen tollen Charakter kennenlernen möchte.

Kommentare