Fotografien sind ein Weg, zu zeigen, wer wir wirklich sind.
Rezension
"Magische Bilder: Der Meister der siebten Familie (Band 2)"
von Akram El-Bahay
Nachdem Art ein Teil der Welt der Magie wurde und sein Erbe angetreten hatte, hat sich sein Leben komplett verändert. Statt nur in einem Fotografie-Laden auszuhelfen, reist er nun um die Welt, um die Meister der sechs magischen Familien aus Bildern zu befreien. Doch die düsteren Inquisitoren, allen voran ihr Anführer Nicéphore, ist ihm schon auf den Fersen, denn ihr Anführer braucht die Meister, um seine Macht zu vergrößern.
Der zweite Band schließt nahtlos an den vorherigen Band an und setzt die Reise von Art und Wu weiter fort. Dieses Mal befinden sie sich auf hoher See und sind mitten in der Schlacht von Trafalgar. Gerade diese Wechsel in der Zeitgeschichte fand ich sehr spannend an dieser Reihe, da man nie weiß, an welchem bedeutenden Ort in der Vergangenheit sie als Nächstes landen werden.
So begeben sie sich auch nach China, was mein Highlight ihrer Reise war. Auch dort treffen sie weitere Creatura magicis: Geschöpfe, die durch Magie erschaffen wurden. In Ägypten waren es Mumien. In Frankreich Gargoyles. Und in Spanien tummelten sich die Gestaltwandler in der Enklave. In China sind es die Steinsoldaten. Diese Variation der verschiedenen magischen Geschöpfe fand ich auch interessant, da sie alle verschiedene Stärken und Schwächen haben und auch mit Art interagieren können.
Natürlich bleibt es bis zum Schluss spannend, ob Art es schafft, der Inquisition zu entgehen und seine große Liebe Wu aus den Händen von Nicéphore zu befreien und die Reihe bekommt einen runden Abschluss. Ich kann jedem dieses Buch empfehlen, der eine magische Geschichte rund um die Meister der sechs magischen Familien lesen möchte, die seit Jahrhunderten in Bildern gefangen sind und warten daraus befreit zu werden.
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